Inhalt :
Über mich
Tagebuch hat fertig
Der Kuss (ein ganz kleines
Gedicht)
Ach, wie gut
Zum Gedicht - Der Tag ist in die Nacht
verliebt
Der Tag ist in die Nacht
verliebt
Es lebt ein Herz
Herzen
Brief an Mirco S.
Sendeversuch
Wertvoll
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Über mich
In all dem, was ich hier von heute an - so nach und nach zu lesen gebe, steckt ein Teil von mir, das lässt sich wohl auch kaum vermeiden. Man verrät sich ja doch - bewusst oder ungewollt. Ich tu´ es mit Bedacht und gern. Es wird der Aussage ÜBER MICH weitaus dienlicher sein, als persönliche Daten.
Sept. 2007
Diese Kurzbeschreibung meiner Person und des Inhalts meiner ersten Home-Page : AOL-Tagebuch – Michi ’s Gedanken – gedankliche Ein und Ausfälle hatte ich damals dort in ein Feld links oben auf der Startseite gegeben - eine Art obligatorisches Pflichtfeld gewissermaßen, denn lässt man es offen, macht man sich wohl eher verdächtig als interessant. Schreibt man etwas hinein, stimmt einen die Gewissheit, dass niemand die Angaben überprüfen kann, auch nicht unbedingt restlos glücklich….
Wie auch immer man das, was dort hinein zu schreiben sich empfiehlt, auch nennen mag – ob nun Profil*, Portrait*, Personenbild*, Kennung*, Offenbarung*, Kurzbiographie*, Lebensinhalt*, Laufbahn*, Abriss*, Zeugnis*, Pass* oder Steckbrief * (* jeweils ein Fragezeichen) - wollte man den Rahmen des kleinen Feldes nicht sprengen, um sich weitere Blog-Seiten zu ersparen, würde man gehalten sein, das Personenbild in gebotener Prägnanz vermöge persönlichen Credos zu erhellen. Wer sich also in der Lage sieht, die Charakterisierung seines Selbst in einem markigen Leitspruch zu verdichten – über eingemeindete Maximen, zu eigen erklärte Grundsätze, irgendein populäres Motto, einen gewinnenden Slogan gebietet, es zu unterzeichnen, der mag dies Feld beschriften. Wer das aber nicht möchte oder nicht muss, weil kein verinnerlichtes Dogma ihn drängt, es den Lesern mit missionarischem Eifer GLEICH HIER zu verordnen, der schreibt hinein: Ich schreibe nichts ! Lest euch auf meinen Blog–Seiten zu mir durch. Wenn ihr mich gefunden habt, verratet mir, wenn ihr es wisst und euch traut, wer ich bin. Vielleicht überrascht ihr mich ! Das wäre mal etwas !
Overblog stellt ein “vorgedrucktes“ Feld dieser Art nicht zur Verfügung. Lediglich eines, in dem NAME, KATEGORIE, BESCHREIBUNG zu vermerken sind. Wenn ich auch vor mir selbst so tat, als nähme ich es unbewegt und gelassen hin, so freute ich mich doch im Stillen darüber, denn hier brauchte ich niemanden weder neugierig machen auf das, noch warnen vor dem, was ihn auf den Blogseiten erwartet würde.
M. Roschke 15. Mai 2010
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Mein freiwilliges Vorwort der Home-Page: Micha ’s Gedanken – Gedichte und Texte auf Overblog :
Hier erwarten Euch Gedichte verschiedenster Rubriken, also der gängigen, wie etwa Romantik, Humor und Satire, Nachdenkliches/Philosophisches, aber auch solche, bei denen die Zuordnung eventuell einige Schwierigkeiten bereiten wird. Sollte sich aber in euch der willkommene und erlösende Gedanke einschleichen und beliebt machen wollen, auf eine unbekannte und nicht nur deshalb etwas MERKwürdige "Kategorie" gestoßen zu sein - im "wahrsten", wie auch im umgangssprachlichen Sinne des Wortes - so dürft ihr, finde ich, diese Liebe bedenkenlos erwidern.
Dann sind da auch noch einige Texte, die sich Gedichten - auf Verlangen oder unaufgefordert - als Anmerkung, Vor -oder Nachwort in Dienst stellten und andere, die sich einer selbst erwählten Thematik zugewandt haben.
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TAGEBUCH HAT FERTIG
Dies war der letzter Eintrag aus meinem ehemaligen AOL-Tagebuch-Blog.
Leider wurde der Dienst am 31. Oktober 2008 eingestellt und alles gelöscht. Ich bin gegenwärtig dabei, seinen zuvor "gesicherten" Inhalt in den OVER-BLOG zu übertragen. Hoffentlich klappt alles. Ich möchte an dieser Stelle meinen (hoffentlich nicht voreiligen) Dank sagen an
Over-Blog.com
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Stimmung frustriert
Ich höre gerade Von FELIX FLENNT und HUGO HEULT : "Nassgeweint sind trockne Tücher - AOL löscht Tagebücher"
Tagebuch hat fertig
Text siehe Liedtitel
Na gut, n' bisschen Text machen wa noch :
Lieber AOL-Blog-Inhalt :
Ich hoffe, dass mir mein Versuch, dich zu klonen, geglückt ist. Wenn ja, wirst du "eingefroren" und tau(ch)st dann vielleicht irgendwann, irgendwo wieder auf. An einer neuen Heimstatt, einem anderen Blog oder aber das Layout einer schönen Gedichte-Home-Page wird dir ein würdiges Gepräge verleihen.
In einer Woche musst du ausziehen. Du wirst hinausgeworfen. Eine Dependenz wurde dir nicht angeboten. Denn hier bei AOL kann man dich nicht mehr leiden. Du brachtest zu wenig ein, mit dir war nicht genügend Geld zu verdienen.
In MEMORIAL :
Der Name meines "verblichenen" Tagebuchs/Blogs, meiner Home-Page - war übrigens:
"Blogs von roschke1259 - Michi's Gedanken
- gedankliche Ein-und Ausfälle -
ruhe sanft. +
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Der Kuss (ein ganz kleines Gedicht)
Aus freiem Herz, mein stiller Kuss
gilt Dank, den ich dir sagen muss !
Was noch in Worten angedacht -
hat er unsagbar schon vollbracht !
M. Roschke Juli 2002
veröffentlicht im Forum "genial gedichtet" (inzw. gelöscht)
unter dem Pseudonym "Leachim Ekschor"
Anmerkung:
Auf Lobeshymnen hatte ich keineswegs gehofft, als ich dies kleine Verslein im Forum "Genial gedichtet" veröffentlichte. Selbst anerkennende Worte hätten mich wohl als "allzu gut gemeint" beschämt. Und das durchaus nicht bloß, weil es ein so kurzes Gedicht ist. Auch deshalb, weil ein bemühter Anspruch sich nicht a priori dem beschränkten Maße ergeben darf. Denn es gibt ja Epigramme, deren prägnant präsentierter Sinn weit weniger Raum fordert, sich dem feingeistigen Leser zu offenbaren. Ein solches ist mein Gedicht nicht. Allerdings hat mich die betonte Geringschätzung, die es eigentlich ebenso wenig verdient hat, doch einigermaßen überrascht. Doch dazu später. Seine Entstehung verdankt es übrigens - unschwer zu erkennen - einer unverhofften Gefühlsregung, die um Ausdruck ringend - im Kusse aus Verlegenheit - sich vermittelt und bestätigt und besiegelt fand.
Nun zu den Kommentaren :
Ich hatte mir vorgenommen, beim Zitieren einiger Kommentare zu Beiträgen im Forum "Genial gedichtet" auf die Preisgabe von Namen, Aol- Namen und Dichterpseudonyme zu verzichten. Ich sähe es auch nicht gern, sollte meine Identität auf Seiten, die mir nicht bekannt sind Erwähnung finden. Ich werde mir hier eine Ausnahme genehmigen. Ein Kommentator, mit AOL- Namen "Wortgewandter" (leicht verändert) fühlte sich bei der Lektüre des Gedichts offensichtlich dermaßen in seinem Kunstverständnis beleidigt, dass er nicht umhin konnte, sich per zweitem AOL Namen die Ehre zu geben. Vom Wortgewandten gabs wortlos 3 Fragezeichen ! Unter dem 2. Namen ("Hunter") artikulierte er differenzierter: Weniger als ein Stern geht leider nicht ! Das soll Poesie sein ?
Selbstverständlich erhielt das Gedicht von der "zweigeteilten" Person, sich hierin einig geworden, auch JEWEILS nur EINEN Stern (Mindestbewertung).
An dieser "Kritik" hatte ich dann lange und ausgiebig zu knabbern, hab sie auch irgendwann geschluckt, damit sie endlich verschwindet. Aber der Magen war mir ob solcher Kost sehr böse. Er ließ verlauten - (auf welche Weise - soll ich nicht verraten) - es wäre ihm ja schon so manche Kritik zum Verdauen gesandt worden, stets hätte er sie - seinen Pflichten gemäß - verdaut, ich möge ihm SO ETWAS jedoch zukünftig lieber vorenthalten. Ansonsten könne er nicht dafür bürgen, sich und mich vor der unangenehmen Bekanntschaft mit Geschwüren zu bewahren.
Da mein Gemütszustand offensichtlich beträchtlichen Einfluss auf sein Befinden nimmt, hatte ich daraufhin beschlossen, mich in bessere Laune zu versetzen. Deshalb aktivierte ich einen MEINER AOL- Namen ("Hark Fessler") und gab auf dem Kommentarblog folgendes Plädoyer ab : =
Sicherlich kein Meisterwerk. Wollte es vielleicht auch gar nicht sein... Nun verliert das arme kleine Gedicht - in Puncto Originalität - auch noch nachträglich gegen die kuriose Posse eines WORTGEWANDTEN, vor dessen Sprachgewalt uns drei Fragezeichen schützen wollen.
Ein weitere Kommentar lautete so : Gut, es kann sicher noch besser sein.("Abebo") Um es einmal deutlich zu sagen: Diesem Gedicht ließ sich gar kein Weg nach oben öffnen, - wollte man ihm - sein Niveau zu steigern - mit Emendierungen dienen. Genausowenig bedarf seine simple Aussage irgendeiner Anfechtung, die ihm nichts als Unrecht antäte. Und ich will mir auch nicht einreden lassen, dass es Interpretationen zulässt, zu denen ich Stellung zu nehmen hätte und die - ungewollt hervorgerufen - mich der dilettantischen Behandlung einer komplexer Thematik überführten. Ich habe dem Leser - und nun reut es mich beinahe - Einblick gewährt - in Empfindungen eines Augenblicks. Das sprachliche Vermögen, ihn sinngetreu ins Wort zu setzen, will ich mir nicht absprechen lassen. Andererseits habe ich wohl leider versäumt, mich den entstandenen Irritationen rechtzeitig in den Weg zu stellen. Aber vielleicht ist es mir auch jetzt noch möglich, sie zu beseitigen: Kein Meisterwerk will es sein, kein Geniestreich des Geistes und nicht einmal ein Gedicht genannt werden, von denen, die es nicht mögen. Den übrigen will es "ein ganz kleines Gedicht " sein, dass ihnen erzählt von einer Herzensregung und von seiner kleinen Geschichte: Von Zeiten - kurz nach seiner Entstehung - als man es mit Kanonen beschloss, die es nicht zu treffen vermochten.
Ich habe mir später per Kommentar (mit einem weiteren AOL-Namen) auf diesem Blog ein abschließendes Fazit erlaubt, denn irgendwie hatte die Collage aller Beiträge dieser Seite ein Gepräge gegeben, dessen Wirkung den Lesern sicherlich - mir jedenfalls - zu einigem Amüsement verhalf. - ..." Man sollte hier 5 Sterne (Höchstpunktzahl) geben - nicht für das Gedicht (die voluminöse Ballade) - eher für diese ganze Seite. Nicht bös sein, Herr "Dichter". Der "Dialog" der Kommentatoren macht hier den Reiz aus ! Der Gegenkommentar des Hark Fessler, die ihm trefflich gebotene(n) Vorlage(n) durch Hunter und Wortgewandter und die bitterböse Süffisanz von Abebo konnten gefallen !"
Und nun hat dieses "arme kleine, unbedeutende "Gedicht" es fertiggebracht, all das Drumherum seiner fragwürdigen Existenz hier auf diesen Seiten noch einmal - hervorgehoben und ausgeschmückt - zur Anschauung zu bringen. Wer hätte ihm das zugetraut ! - Nun, allmählich, - finde ich - macht es aber doch - ein bisschen zu viel Gewese um sich ! - Drum weggepackt und Deckel drauf und --- ABGESCHLOSSEN !
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noch ein kleines :
Ach, wie gut...
Ach, wie sehr
lag Leid auf deinem Herzen
Oh, wie schwer
ertrug es seine Schmerzen.
*****
Sprach ´s zum Mut
der es fand - zu stützen :
"Ach, wie gut -
am rechten Fleck zu sitzen !"
M. Roschke 30. 9. 2003
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Zum Gedicht - Der Tag ist in die Nacht verliebt
Mit den Resonanzen zum Gedicht "Der Tag ist in die Nacht verliebt" bin ich unterm Strich gut ausgekommen. Kleine Passagen, die mir aus heutiger Sicht selbst nicht gänzlich gelungen erscheinen, hat man mir bislang nicht unter die Nase gehalten. Kritiken - oder nennen wir sie Einwände, haben - wie das nicht selten der Fall ist - andere Dinge berührt. Ich wurde von mehr als einem Leser gefragt, was ich denn eigentlich gegen den Mond hätte, der stünde doch in unabdingbarem Schichtwechsel mit der Sonne, ohne ihn - nicht weniger als ohne sie - gäbe es GAR NICHTS, also auch keine Rosen und nicht den Menschen, der sich ihrer erfreut. Und beide lebten doch mitnichten in Gegnerschaft, schlössen sich ja nur scheinbar, nicht wirklich aus, da ja der eine, den anderen ins "Dunkel" setzend nur für die ihm vorbehaltene Tageshälfte "verträte". Im Übrigen wüssten wir doch ohnehin seit längerem um die Gegenwart so vieler,sich unseres Blickes verstellender Dinge. Trotzdem stünde der Wortlaut des Titels nicht für das Gleichnis im Gedicht ein. Dies besänge und begnügte sich doch unverhohlen mit den evozierten Versinnbildlichungen, welche unsere Fantasie allein dem "Sichtbaren" verdanke. Denn - DER TAG IST IN DIE NACHT VERLIEBT - ? - Sonne (Tag) und Mond (Nacht) begegneten sich ja nicht - kein Liebes- oder Missverhältnis entstünde doch so je. Aber das alles hat mir ja SO niemand vorgehalten. Da hab´ ich mich jetzt wohl in eine Erklärungsnot hinein philosophiert, die es überhaupt nicht gibt. Oder, was sagt ihr dazu ? Meinem Freund Rolf, als "Dichter" mir mindestens ebenbürtig, im philosophischen weit überlegen, wird jedenfalls sehr viel zu widerlegen und ad absurdum zu führen vorfinden, sollte ich eines Tages den Mut aufbringen, ihn auf meinen Blog hinzuweisen. Als Dichter mag er überhaupt keine Mond und Sterne -Träumereien in Gedichten. Sagt er.
Nun ja, o.k.,- die Gestirne ! Einmal mehr waren sie hier einem Gedicht als Symbole dienlich. Ob ihnen das genehm ist, danach haben wir nie gefragt. Wahrscheinlich, weil sie uns gar keine Antwort geben würden und wenn doch, so könnte die den schönen Metaphern schaden, mit denen wir ihretwillen- Pardon - unsertwillen allzu gern jonglieren. Ihr uralten kosmischen Gewalten, die ihr euch um uns Eintagsfliegen nicht kümmern müsst: Für uns seid ihr weit mehr ! Denn sind nicht die Gleichnisse, die wir ihnen seit jeher andichten - all die Verklärungen, zu denen wir uns hinreißen lassen, dem Bedürfnis der Seele geschuldet, sich hin und wieder an Mystizismen zu lehnen, Träumen zu folgen, phantastische Deutungen zu wagen, in denen tiefste Sehnsucht sich erklären, geheimster Wunsch sich erlauben lässt? Was Not tut, sie zu erfüllen, das werden wir wissen - wenn der Traum uns den Lohn malt, für den kein Preis zu hoch erscheint. Und sind uns nicht deshalb all die Gedichte über Sonne und Mond, die Oden an ferne Sterne, Gesichte, die wir den Wolken schenken, nachzusehen ? Vielleicht sollten wir sie ja als wert und teuer erachten und uns das endlich eingestehen ! Doch, verzeiht, ich schweife vom Thema ab. - Fräulein Rose, Frau Sonnentag, Herr Mondnacht -
Der Tag folgt der Nacht, weil er ihre Kehrseite,- seine Kehrseite zu zeigen hat, wenn die Reihe an ihm ist. Die Nacht bleibt nicht auf dem Weg, den er nimmt, sie zu beenden.
Eine Leserin gab folgende Sichtweise preis: Eine Rose gehört sich nur selbst, die zwei wirklichen "Streiter" sind Mond und Sonne ! Na, ich hoffe, die Rosen wissen, dass sie sich selbst gehören. Wir Menschen sind natürlich auch nicht so blöd, und verraten den Rosen in unseren Gärten, wie sie ausgerechnet DORT hingelangt sind. Vielleicht würden sie dann ihren sprichwörtlichen Stolz verlieren.- Und die Sonne und der Mond streiten also DOCH miteinander ! Vielleicht auch ein bisschen um die Gunst der Rose !?......
Es folgen nun noch einige Auszüge aus einem E-Mail-Wechsel - bezüglich des Gedichts, zwischen meinem "Dichterkollegen" Rolf und mir, aus gemeinsamer Zeit beim AOL-Forum Genial gedichtet. Übrigens haben wir uns bisher noch nie zu Gesicht bekommen und wissen wenig voneinander, abgesehen von dem, was sich im Gedankenaustausch hinsichtlich unserer gemeinsame Passion mitgeteilt hat.
Vorab - Rolfs Kommentar zum Gedicht auf der Forum-Seite : Dein Gedicht hat viel Poesie und es liest sich gut - (liest sich gut - dieser Euphemismus kann ohne eine "Aber - Einschränkung" nicht auskommen !) - aber was hast du gegen den Mond ? Der scheint bei Nacht, zwar nur fahl, aber ohne wär´s ganz dunkel und die Sonne scheint bei Tag, wo´s sowieso hell ist.
Rolf - per E-Mail....soviel ich weiß, habe ich das Gedicht gut bewertet, weil es mir schon gut gefällt. Mein Kommentar, was die Sonne betrifft, bezieht sich eben auf den Titel (Die Sonne, der Tag, könnte ja somit auch in den Mond, die Nacht - verliebt sein). UND natürlich ist das nicht eine weise Ansicht, wenn der Mond, der sein Licht ja auch von der Sonne bezieht, als wichtiger eingestuft wird! (sollte ein Joke sein.) ((24.1 2007))
Replik : ..... Also, nun zum Titel meines Gedichts, nennen wir ihn einmal ÜBERSCHRIFT. Ich hatte deinen Kommentar auf den allgemeinen Inhalt bezogen - betrachtet. Und da gäbe es Gegenargumente.... Da muss ich gleich etwas eingestehen : Das Gedicht war fertig und mir fiel kein passender Titel ein. Habe damit komischer Weise häufig Probleme. Und da hab´ ich ihn - zum ersten (und letzten) Mal geklaut. Es ist der Titel eines Romans, der den Lebenslauf Heinrich Heines beinhaltet. Schien mir passend, ich erlag der imposanten Wirkung, die er auf mich - und so hoffte ich - auch auf die Leser haben würde. Na, und nun hab´ ich den Salat ! - Selber schuld ! Jedenfalls ist er unzutreffend, oder sagen wir unglücklich genug gewählt, um verständliche Verirrungen/Verwirrungen zu schaffen. Ich lass´ ihn aber bestehen, als Mahnung ! Als Entschuldigung darf lediglich gelten, dass der Tag als Gleichnis für die Rose steht, die wir ja des Tags nur in ihrer Grazie so sehen und die sich selbst dergestalt wohl auch nur im "Sonnenlichte" wiederfindet. Schließen sich des Nachts die Blütenblätter ? - Menschenskind, weiß ich gar nicht genau ! Was bin ich für ein Stümper ! Jetzt werde ich gleich rosenrot !! Sag´s mir, wenn du´s besser weißt. Also mal so allgemein zu dem Gedicht. Keinesfalls übernimmt der Mond hier ausschließlich die Rolle des Dunkelmannes, des düsteren, des böswilligen Verführers. Er tut dahingehend ja auch nichts, nur das, was er immer macht und machen muss - mal mehr, mal weniger - uns sein fahles Licht zu zeigen. Und die Sonne tut es eben am Tag, mit wechselnder Intensität. Beide dienen doch eigentlich nur als Kontrapunkte, innerhalb derer die Rose steht. Sie ist es eigentlich nur, um die es geht, sie steht als Synonym für den Menschen, den Liebenden - hin und hergerissen zwischen der wohligen Wärme, der er manchmal überdrüssig wird, dem fordernden, alles zu Tage bringenden Licht, dem er hin und wieder fliehen möchte - hin zur Kühle, dem Unbestimmten, dem Geheimnisvollen ! Ich plädiere hier als Autor keineswegs dafür, aber ich weiß, dass der Mensch eben zeitweise in der Ambivalenz solcher Gefühle gefangen sitzt. So, in etwa wollt´ ich mich verstanden wissen. ((24.1.2007))
Der Tag ist in die Nacht verliebt
Dass der Sonne Gold sie kose
während lauer Wind sie wiegt,
wünscht bei Tag sich meine Rose
- lacht dem Sturme, der sie biegt.
Bist von sorgsam' Hand gezüchtet
und dein Duft dankt meinem Müh ´n.
Doch vom Silberglanz belichtet
willst du nachts dem Monde blüh ´n.
**
Sag zur Rose, liebe Sonne
- so vom Mondenschein sie schwärmt:
"Überlass dich nicht der Wonne
kalten Lichts, das dich nicht wärmt.
Siehst du nicht am Schein, dem fahlen,
wie Herr Mond vor Neid erbleicht,
weiß er doch, dass meinem Strahlen
jede Wolke einmal weicht !"
**
Schwelgst du noch in deinem Sehnen
nach des kühlen Herrn der Nacht ?
Oder sind das nur die Tränen
die der Morgentau gemacht ?
Silber perlt auf jedem Blatte
Sonne tupft ihr Gold hinein.
Was Herr Mond zu bieten hatte,
weiß die Rose nur allein.
**
Manche Nacht ist mir im Herzen
so als schaut´ er bös´ mich an -
als missgönnte er die Schmerzen
die er nie empfinden kann.
All das Weh bleibt ihm benommen
- von der Dorne, die mich sticht.
Doch er wird auch nie bekommen -
solchen Liebreiz zu Gesicht !
M. Roschke März 2006
veröffentlicht unter dem Pseudonym "Riesenharff" :
Genial Gedichtet AOL Aktiv (inzw. gelöscht)
und - Home Page - Tearsofdark - wingsofmysoul http://www.wingsofmysoul.de/page199.html
veröffentlicht im Forum : poezio com unter dem Pseudonym : SORBAS DOPP
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Es lebt ein Herz...
Es lebt ein Herz, das greint und klagt
weil´s immer noch zu hoffen wagt,
als tiefen Grund, warum es weint -
das Unglück nennt und Sehnsucht meint.
Von Trauer, Gram und Wehmut - spricht es
Erst wenn´s das Schweigen einlässt - bricht es !
M.R. Januar 2004
veröffentlicht im POEZIO COM unter : SORBAS DOPP
HHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Herzen
Gefühllos kalte Herzen
erhaschen nicht selten
das Glück der Welten
bar aller Schmerzen
Herzen, dem Bluten geweiht
springend, so warm
an Erfüllungen arm
zerschellen am Leid.
Oh Herr dort droben -
lässt du´s geschehen,
muss Liebe vergehen.
Kein Herz kann dich loben.
M. Roschke 23. 12. 1979 ( 19.9. 2002)
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Brief an Mirco S.
vom 7. Juni 2007
So, nun folgt die versprochene (angedrohte) Epistel. Ob du sie hier so stehenlassen willst, möchte ich dir überlassen. - Gehört vielleicht bezüglich der Thematik und vom Ausmaß her nicht unbedingt an diese Stelle. Sei's drum und los geht's !
Man sagt ja,- du hast es selbst betont - es kommt nur weiter, wer sich der Kritik stellt - auch zur Selbstkritik fähig ist. Nun lässt sich mit letzterer meist leidlicher umgehen, nicht selten ist sie auch gewinnbringender - bewahrt uns jedoch deshalb nicht vor der Kritik von außen, und deren Wucht wissen auch unsere vorwegnehmenden "Eingeständnisse" dann nicht viel entgegenzusetzen - sofern sie sich überhaupt annähernd decken. Denn Kritik setzt oftmals dort an, wo wir sie gar nicht erwartet hatten.
Der Künstler - Dichter - insbesondere, sieht sich doch oft empfindlich getroffen, oder glaubt sich missverstanden - krittelt man an Wort-wahl und - wendungen oder Sprachschöpfungen herum, die er für seine trefflichsten hält. (Manchmal sind sie´s durchaus - haben nur "falsch" Platz genommen.) Da heißt es dann, gründlich mit sich zu Rate gehen, ob die Einwände zu berücksichtigen sind, einem weiterhelfen oder eher nicht. (Empfehlenswert ist´s, erst einmal drüber zu schlafen.) Es gibt natürlich ganz indiskutable FEHLER, einige davon haben sich auch nur durch Schusseligkeit eingeschlichen. Dann sind da Anmerkungen der Kritiker, über die nachzudenken sich empfiehlt. Im günstigsten Fall zeigt ein Hinweis auf Mängel oder "unglückliche " Wortwahl, angesichts derer man sich fragt: ´Warum ist mir das nicht selbst aufgefallen?´ Ein Tipp bietet mitunter in der Tat Lösungen für "Probleme", die sich auf Umwegen nicht umgehen ließen und deren Lösung auch die Flucht zu "Ungefährem" nur schlechte Dienste tat. Denn durch ein aus "Verlegenheit" gesetztes "Ersatzwort" gerät der angedachte Grundton einer Aussage oft leicht in eine "unbeabsichtigte" Färbung. Das wurmt einen dann, weil es einfach nicht gelingen will, beflissentlich "drüberweg" zu lesen. Spätestens jetzt sollten Kritiken, Anmerkungen, Bedenken,Vorschläge, unterbreitete Alternativen - nenn´ es wie du willst - willkommen sein. Wenn sich eine Kritik so allumfassend zeigt, dass nichts mehr an seinem "Platz" belassen wird, zwingt sich allerdings eine GRUNDSATZFRAGE auf.....Ist der Rezensent ein Arschloch, das sich bloß wichtigmachen will oder ist ernst zu nehmen, was er sagt. Schmerzlich wird es, wenn darin die unverkennbare Empfehlung mitschwingt, sich zukünftig anderer Talente zu widmen. - Na, das mal außer der Reihe. Trifft auf dich nun wahrlich nicht zu - nimm - bar jeder Scham - auch diese Blumen an ! Es kann aber auch sein, dass man Wort, Silbe und Satz ganz bewusst und gewollt so situiert hat, wie sie eben geschrieben stehen. Weil man etwas auf diese und keine andere Weise darstellen und betonen will, und ohne Selbstzweifel ihrer erwünschten Wirkung vertraut. ( Erfolgsgarantie gibt´s natürlich nicht). Dann sollte man so couragiert sein, zu sagen: ´Die Kritik ist o.k., leider habe ich momentan kein Gedicht parat, dem sie helfen könnte´. Natürlich kann man sich auch hier wieder - noch einmal darüber schlafen legen - schon um sich nicht dem Verdacht auszusetzen, man wäre hochnäsig und unbelehrbar. Vielleicht aber bringt hernach das Erwachen die Erkenntnis zur Welt: -´ Das Mistvieh hatte doch recht´ ! Also alle Fragen bleiben offen - nur eines sollte einem klar sein : Ich habe etwas im Sinn und im Gemüt wohnen, etwas, was mir auf den Nägeln brennt - Gefühle zu denen ich mich bekennen und denen ich Ausdruck geben möchte. Und die gehören aufs Papier. Und von hier aus vielleicht gehen sie zu Herzen - dem einen oder anderen, weil er eigene Befindlichkeiten benannt und berührt findet. Allerdings sollte man sich auch nicht dem Wagnis sperren, zu exprimentieren, Eingebungen zu folgen, wie "unscharf" sich ihre Konturen zunächst auch abzeichnen mögen, jeder Idee die Chance gewähren, sich zu erproben. Letzteres hattest du selbst ja schon angedeutet.- Und warum nicht den Dingen einmal von ungewohnter Seite begegnen und auf den Pelz rücken, von einer Warte betrachten, aus deren Perspektive sich Sichtweisen eröffnen, die so vielversprechend und eins sind mit denen, die uns immerzu wohlfeil angeboten und dringlichst empfohlen werden.
Und dabei liegt es uns Dichtern ja dennoch fern, alles lückenlos "aufzuklären". Wir wollen Fragen stellen. Das werden nicht immer die genehmsten sein. Und durchaus nicht jedesmal die RICHTIGEN zur RECHTEN Zeit. Wir wollen zum ANTWORTSUCHEN einladen und weitersuchen - gemeinsam mit unseren Lesern. Wir werden es darin niemals allen Recht machen, - einem jeden gefallen und Gefallen tun können, nicht immer Applaus ernten. Solches steht zu bedenken - und - zu befürchten. Wir wollen schreiben und gelesen werden und natürlich bewundert und geliebt sein ! Von denen, die uns verstehen (können). Und sei es auch nur eine Hand voll Herzen, zu denen wir mit Worten Zugang finden. Besäßen wir nicht den Stolz, danach zu streben, nicht die Eitelkeit, uns darin zu gefallen - wir sollten mit dem Dichten aufhören. Der Leser wird schon darauf Acht haben, dass wir nicht allzu überheblich werden. Darauf ist eigentlich immer Verlass.
Warum mein Kommentar so ausladend --- WURDE ? Weiß ich auch nicht so recht. Hier sind wohl unvermittelt ein paar Dämme gebrochen im Stau, unter dem ich litt - irgendwas hat Breschen geschlagen - in die Schreibblockade, unter der ich litt. Als Kommentar zu umfangreich - ohne bislang das Thema (Gedicht) auch nur berührt zu haben - als "Abhandlung"(worüber eigentlich ? - Kritik im Allgemeinen?) zu oberflächlich. Und sollten sich meine gedanklichen Ausschweifungen als eine Art VORWORT zu deinem Gedichte Forum verstehen wollen, so müsste ich daran erinnert werden, es ohne Befugnis offeriert zu haben. Also, nun habe ich mit dem "Dammbruch" ein bislang brach liegendes Land (bezüglich der Resonanzen) GE - doch hoffentlich nicht ÜBERflutet, niemanden verschreckt, der demnächst vielleicht hinein lugt. Wäre schön, wenn hier bald ein paar Blümelein wachsen würden - ich hab ja schon mal gegossen - auf die Saat, die du gelegt hast und der ich ein Körnchen beigefügt zu haben hoffe. Werde mich gern nach "Publikum" umschauen, allerdings nicht ohne dein ausdrückliches Einverständnis.
Hatte vorige Woche bereits eine "Rezension" deines Gedichtes vorgenommen. Doch musste ich sie verwerfen. Was ich als kritikwürdig befand, stellte sich mir nach erneuter Durchsicht nicht mehr als solches dar - andere Dinge wiederum hatte ich übersehen. So muss ich neu Anlauf nehmen und darf dich für heute verschonen. Mir allerdings habe ich zu attestieren, einer von den Kritikern zu sein, die ihr Handwerk noch zu lernen haben. (Vielleicht ganz ungeeignet sind). Es ist nicht auszuschließen, dass ich eines der A..löcher bin, von denen ich eingangs sprach.
So, danke für deine Geduld, das mit dem "Gedicht-Kommentar" probier' ich noch mal. Darüber hinaus wirst du eine solange Litanei von mir nicht mehr zu befürchten haben. Versprochen.
MICHA
Sendeversuch
Ich bin ein einsamer Hagestolz - drum schick ich mir Telegramme - Ich bin ein Baum von morschem Holz - der Saft ist längst aus dem Stamme - Doch immer, wenn dann Post von mir kommt - worin ich mir wünsch: Alles Liebe ! - dann reck und streck ich mich und prompt - wachsen mir junge Triebe !
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Vergebt mir bitte den spontanen Kalauer ! Ich wollte ausprobieren, ob das mit dem Telegrammschicken an das eigene Tagebuch funktioniert. Einfach nur "Test" war mir zu dumm - und dann ist mir etwas NOCH blöderes eingefallen.
M.R. Sept. 2007
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Wertvoll
Wie wertvoll ist Zeit, in der's niemanden gibt
der vorschreibt, was ich zu tun hab !
Dem Hinweis gefolgt, hab' ich viel schon versiebt -
von dringlichem, das es zu tun gab !
M. Roschke 22./23. Mai 2002 / 2. Januar 2008

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